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«My elastic eye» von Raphael Hefti


Mit «My elastic eye» verfügt der Mattenhof über ein identitätsstiftendes Kunstwerk.
Es erweitert die Architektur um einen sinnlichen Faktor.

Raphael Heftis neue Arbeit für den Mattenhof in Luzern Süd lässt sich wohl eher als kosmologisches Natur-ereignis beschreiben als ein von Menschenhand geschaffenes Werk. Denn «My elastic eye» konfrontiert den Betrachter wie keine andere Arbeit mit unserer Position innerhalb des Sonnensystems. Unzählige, mikroskopisch kleine Glasperlen, welche das Sonnen-licht in die Spektralfarben brechen, wurden auf einem speziell entwickelten Bodenbelag appliziert und stellen so dem Schatten des Betrachters einen holo-graphischen, kreisförmigen Regenbogen beiseite. Die Sonne ist für die Gestaltwerdung der künstlerischen Intervention konstitutiv, sie begleitet unseren Schatten
bei jedem Schritt durch das Areal. Die Rezeption der Arbeit ist dabei eine äusserst intime – der Effekt ist einzig vom Betrachter selbst sichtbar, der farbige Kranz auf Kopfhöhe des Betrachters bleibt Anderen verborgen. Dem entgegen gestellt ist die Gestaltung der Skulptur: Die Applikation des Materials verläuft in konzentrischen Kreisbahnen, welche sich über die gesamte Fläche des Areals erstrecken. Somit vereint Heftis Intervention die verschiedenen Gebäude, Plätze und Winkel des Quartiers zu einem Ort für geteilte Erfahrungen und erweitert die Architektur um einen sinnlichen Faktor.

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